T. Lux Feininger

Methodik

Dokumentation der Methodik, Modi und Maßstäbe für die Erstellung des Werkverzeichnisses.

Dieser Online-Katalog ist die erste vollständige Veröffentlichung des Verzeichnisses des künstlerischen Ouevres von Theodore Lukas „Lux“ Feininger und dokumentiert den vorläufigen, derzeit aktuellen Stand der Bearbeitung.

Werkverzeichnis-Nummern sind in dieser Version noch nicht vergeben.
Die Angaben im Werkverzeichnis werden in deutscher und englischer (amerikanischer) Sprache geführt.

Besitzer und Sammler von Werken des Künstlers werden gebeten, die hier veröffentlichten Daten zu überprüfen, zu bestätigen und zu korrigieren. Und Werke von T. Lux Feininger für das Werkverzeichnis anzuzeigen.

Quellen

Erste Grundlagen für das Werkverzeichnis des Oeuvres von T. Lux Feininger bilden vier vom Künstler persönlich geführte und entsprechend betitelte Werklisten
– für die Gemälde: "Catalog of Paintings“ [CoP] und „List of Sold Works“[L], sowie
– für die frühe Fotografie der Bauhaus-Zeit: "Inventory of BAUHAUS-related photographs/ Inventar der Photographien aus der BAUHAUSzeit" [IBP], 1980, List of Photographs,1983 [LoP], [211] [214] und anderen und
– für die Skulpturen und Objekte: "Three-Dim. Section/ Three-dimensional Works" [TD] [212].
Weitere Grundlage ist ein großes Konvolut vom Künstler beschrifteter Fotografien seiner Werke. Und schließlich die Fotodokumentation aller im Nachlass befindlichen Gemälde, Zeichnungen und Skulpturen, zusammengestellt von Conrad R. Feininger.
Alle Unterlagen wurden von den Erben freundlicherweise zugänglich gemacht.

Für die Dokumentation des fotografischen Werks von T. Lux Feininger bildet der Bestandskatalog vom Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung, Berlin, eine wichtige Quelle. Wir danken für die Bereitstellung der Unterlagen und der Abbildungen frei zur Veröffentlichung im Werkverzeichnis und für die freundliche Unterstützung.
In der Regel wurden nur diejenigen Fotos in das Werkverzeichnis aufgenommen, die auf Werk-Listen des Künstlers vermerkt sind. U. a. im Rahmen der Vorbereitungen seiner Foto-Ausstellungen in der Prakapas-Gallery New York der Jahre 1980, 1983 (und 1985) hat TLF Listen solcher seiner Fotografien angefertigt, die er für eine Galerieausstellung geeignet und seinem fotografischen Oeuvre zugehörig hielt.

Berücksichtigt wurde das von Dr. Ulrich Luckhardt erarbeitete Verzeichnis der Gemälde des Künstlers, die bis zu dessen Ausreise nach Amerika im Jahr 1936 entstanden; es gründet auf dem Catalog of Paintings und erschien im Katalog zur Jubiläumsausstellung „Welten-Segler, T. Lux Feininger zum 100. Geburtstag, Werke 1929-1942“, Köln 2010.
Auch sind die dort zusammengestellten biographischen Daten Grundlage der hier verschiedentlich ergänzten Biografie ("Vita") des Künstlers. Wir danken Herrn Dr. Ulrich Luckhardt für die freundliche Genehmigung.

Weitere Quellen fanden sich in Ausstellungslisten, Ausstellungskatalogen, in Zeitungsberichten u. s. w., wie unter „Literatur“ benannt, sowie im Lagerbuch der Galerie Nierendorf, Berlin.

Originale Werke des Künstlers konnten nur eingeschränkt in Augenschein genommen, vermaßt und fotografiert werden. Zahlreiche Besitzer, Museen, öffentliche und private Sammlungen, haben Fotos und Informationen zu in ihrem Besitz befindlicher Werke dankenswerterweise zur Verfügung gestellt oder den Bearbeitern den Zugang ermöglicht.

Modus/Nutzung der Website

Das Werkverzeichnis dokumentiert alle von T. Lux Feininger geschaffenen Werke: Gemälde, Originalarbeiten auf Papier (Zeichnungen), Fotografie, Originalgrafik, Skulpturen und Studien.

Für den Benutzer stehen zahlreiche Darstellungs- und Sortierungsmöglichkeiten wahlweise zur Verfügung:

Die Grundeinstellung der WERKE-Seite zeigt mit NUR HIGHLIGHTS zuerst eine kleine Auswahl von Werken.
Die Anzeige für "Alle Werke" liegt im Dropdown-Menü unter NUR HIGHLIGHTS (wie auch die Anzeige ZERSTÖRTer Werke und die der persönlichen MERKLISTE des Nutzers).
Die Sortierung kann im Dropdown-Menü daneben gewählt werden "NACH MEDIUM, NACH TITEL und NACH DATIERUNG.
Die Anzeige kann als LISTE und als BILDERfolge angezeigt werden.

Darüber hinaus sind Filter für die Darstellung der einzelnen MEDIEN und THEMEN eingerichtet, die eine gezielte Recherche ermöglichen.

Auf der Archivseite WERKE kann nach Jahr und Titel gesucht werden. Das Feld befindet sich oben links neben dem Logo der Website: Q Suchen...., Eingabe in Ziffern-, Buchstabenfolgen.

Alle Werke sind, soweit möglich, zeitlich ihrem Entstehungsjahr zugeordnet. Kann die Zuordnung nicht eindeutig erfolgen, wird dem vermuteten Entstehungsjahr das Wort "um" vorangestellt.
Die Suchabfrage zeigt in solchen Fällen das jew. Werk in all jenen Jahren, die "um" das abgefragte Jahr herum liegen.
Werke, die zeitlich (noch) nicht zugeordnet werden können, werden "o. J." bzw. "ohne Jahr" geführt.

Wenn erkennbar ist, dass ein Gemälde zu einem späteren Zeitpunkt in wesentlichen Teilen vom Künstler überarbeitet wurde, gilt die spätere Jahresangabe für die zeitliche Einordnung dieses Werks. Ist allerdings durch Fotos oder andere Dokumente des Künstlers nachvollziehbar, dass die malerische Veränderung Stil und Charakter des Gemäldes nicht wesentlich verändert hat, ist es unter dem früheren von Künstler notierten Jahr eingeordnet.

Eigenhändig vom Künstler zerstörte Werke, von denen Kenntnis erlangt wurde, sind im Werkverzeichnis aufgenommen und werden bei der Auswahl ALLE WERKE/Alle Medien/Alle Kategorien in zeitlicher Folge eingeordnet und angezeigt (siehe unten).

Eine Bewertung der chronologischen oder thematischen Folge innerhalb eines Jahres wurde noch nicht vorgenommen.
Werkverzeichnis-Nummern wurden noch nicht vergeben.

Das Werkverzeichnis ist zweisprachig in amerikanischem Englisch und in Deutsch geführt.
Auch Bildtitel werden übersetzt (siehe unten).

Zum Werktitel werden auch alle bekannt gewordenen Titel erwähnt (siehe unten).

Chronologische Einordnung der vom Künstler zerstörten Werke

Eigenhändig vom Künstler zerstörte sowie von ihm übermalte Werke, von denen Kenntnis erlangt wurde, sind im Werkverzeichnis aufgenommen und in zeitlicher Folge eingeordnet.

Diese Zu- und Einordnung konnte erfolgen, weil die Werke im Catalog of Paintings [CoP] mit Titeln aufgeführt sind, und der Künstler zudem sorgfältige Fotodokumentationen solcher von ihm selbst zerstörten (bzw. vollständig übermalten) Werke hinterlassen hat.

Die gleichwertige Einordnung wurde ermutigt durch die eigenhändige Notiz „foolishly destroyed“, die nicht selten auf den Fotos zu finden ist. Und sie wird durch die Aussagen des Künstlers gestützt, wie sie im persönlichen Gespräch gemacht und durch die Aussagen auch in dessen Autobiographie bestätigt wurden: „… der Tiefstand des Elends [ist] erreicht, wenn man von der hässlichen Tatsache geweckt wird, dass man mit seinen eigenen Händen und vermeintlich freiem Willen eine Arbeit zerstört hat, die zu behalten und wertzuschätzen sich gelohnt hätte. Ich kann nur vorübergehenden Wahnsinn für eine solche Tat verantwortlich machen. In meinem Leben habe ich Dutzende meiner verfehlten Werke übermalt oder sonst wie „abgebrochen“; bei einigen dieser Opfer bereue ich es, sie zerstört zu haben…“ (T. Lux Feininger, „Zwei Welten“, Halle/S. 2011, 2. Aufl. Seite 263)

Schließlich kann vermittels der Foto-Dokumentation festgestellt werden, dass die vom Künstler in doch beträchtlicher Anzahl zerstörten Gemälde von durchweg hoher Qualität sind.

Fazit: Die vom Künstler selbst sorgfältig geführte Dokumentation der eigenhändig zerstörten Werke, sein ausdrücklicher Zweifel gegenüber seinen Entscheidungen und die nachweislich hohe Qualität der Werke sind die drei tragenden Argumente dafür, auch die vom Künstler zerstörten Werke gleichwertig in die Werkchronologie einzuführen.
In Anbetracht der doch beträchtlichen Anzahl eigenhändig zerstörter Arbeiten können mit deren Eingliederungen zudem Fehlstellen geschlossen und die Entwicklung des malerischen Oeuvres in seiner Gesamtheit erfahrbar gemacht werden.

Titel, Werkbezeichnung und Signatur

GEMÄLDE, ZEICHNUNGEN

Titelgebend sind in erster Linie Bezeichnungen auf der Vorder- oder Rückseite eines Werkes. Findet sich kein Titel am Gemälde, gilt der Eintrag im Catalog of Paintings, CoP [201] [202]. Für seine Zeichnungen hat der Künstler keine Kataloge oder Listen angelegt.

Weitere Titel, unter denen ein Werk geführt wurde und unter dem es bekannt sein könnte, sind entsprechend aufgeführt. Sie stammen entweder aus Dokumenten aus der Hand des Künstlers oder aus Veröffentlichungen in Ausstellungskatalogen oder Rezensionen oder anderen öffentlichen Dokumenten.
Nicht titulierte Zeichnungen wurden mitunter vom Nachlass des Künstlers bzw. von den Autoren mit beschreibenenden Titeln versehen.

Alle weiteren Titel sind nach dem Originaltitel in runden Klammern erwähnt. Die Quellen der weiteren Titel bleiben unerwähnt.

Alle Titel werden übersetzt (siehe unten).

Alle Bezeichnungen des Künstlers auf dem Werk – Signatur, Datierung, Titel etc. – werden nach „Bez.:“ in ihrem originalen Wortlaut zitiert. Die Platzierungen dieser Beschriftungen sind entsprechend benannt; die Anordnung der Wort- und Ziffernfolgen sowie Stil, Art und Weise bleiben unberücksichtigt.

Sofern keine Einschränkungen gemacht werden, stammen alle Beschriftungen aus der Hand des Künstlers.


FOTOGRAFIE

Titelgebend sind die vom Künstler in seinen Listen für die Ausstellungsvorbereitungen 1980 und 1983 genannten Titel, die teilweise in deutsch und englisch vergeben sind [211] [214], sowie Benennungen auf der Rückseite eines Fotoabzugs.

Weitere Titel, unter denen ein Werk geführt wurde und unter dem es bekannt sein könnte, sind entsprechend aufgeführt. Sie stammen entweder aus Dokumenten aus der Hand des Künstlers, aus Veröffentlichungen in Ausstellungskatalogen oder Rezensionen oder anderen öffentlichen Dokumenten, auch aus Sammlungskatalogen (mit oft descriptiven Titeln).

Alle weiteren Titel sind in runden Klammern erwähnt. Die Quellen der weiteren Titel bleiben unerwähnt.

Titel werden nicht übersetzt.

Alle Bezeichnungen des Künstlers auf dem Werk – Signatur, Datierung, Titel etc. – werden beim jeweiligen Abzug nach „Bez.:“ in ihrem originalen Wortlaut zitiert. Die Platzierungen dieser Beschriftungen auf dem Abzug sind entsprechend benannt; die Anordnung der Wort- und Ziffernfolgen sowie Stil, Art und Weise bleiben unberücksichtigt.

Sofern keine Einschränkungen gemacht werden, stammen alle Beschriftungen aus der Hand des Künstlers.


SKULPTUREN

Titel gebend sind in erster Linie Bezeichnungen am Werk. Findet sich kein Titel am Werk, gilt der Eintrag in der von Künstler erstellten Liste: Three-Dim. Section/ Three-dimensional Works [212].
In der Regel hat der Künstler seine Skulpturen (auch: toys) nicht betitelt. Allerdings kennen die Söhne des Künstlers die jeweiligen Arbeiten aus ihrer Jugend und haben sie nach dem überlieferten Titel benannt. Entsprechend sind diese Titel im Werkverzeichnis übernommen.

Weitere Titel sind in runden Klammern erwähnt, die Quellen der weiteren Titel bleiben unerwähnt.

Titel werden nicht übersetzt.

Alle Bezeichnungen des Künstlers auf dem Werk – Signatur, Datierung, Titel etc. – werden nach „Bez.:“ in ihrem originalen Wortlaut zitiert. Die Platzierungen dieser Beschriftungen sind entsprechend benannt; die Anordnung der Wort- und Ziffernfolgen sowie Stil, Art und Weise bleiben unberücksichtigt.

Sofern keine Einschränkungen gemacht werden, stammen alle Beschriftungen aus der Hand des Künstlers.

Titel-Übersetzung und Zweisprachigkeit

Das Werkverzeichnis ist zweisprachig in amerikanischem Englisch und deutsch geführt.
Auch Bildtitel werden übersetzt, ausgenommen sind die der vom Künstler zerstörten Werke.

Mit der Übersetzung auch der Bildtitel folgt das Werkverzeichnis der bisherigen Praxis von Katalogen zu in Deutschland gezeigten Ausstellungen.

Die Entscheidung, Bildtitel zu übersetzen, ist jedoch vor allem der Arbeitsweise des Künstlers selbst geschuldet, der zwischen beiden Sprachen freimütig wechselte.
Begründet in der Lebensgeschichte des Künstlers – der, in Berlin als Sohn einer Deutschen und eines Amerikaners geboren, in Deutschland aufwächst und Schulen besucht und im Alter von 27 Jahren nach Amerika übersiedelt – sind seine zunächst vornehmlichen Titelfindungen in deutsch, später dann in englisch; und nun auch die späteren Umbenennungen zunächst deutscher Titel in englische.
Auf letztgenannten Umstand sind die mitunter zahlreichen unterschiedlichen Titel für ein und dasselbe Bild zurückzuführen. Andere Gründe für das Vorkommen von Mehrfachtiteln können zusätzliche Titulierungen in Ausstellungs- und Verkaufskatalogen oder Rezensionen sein.

Vom Künstler bzw. in Veröffentlichungen benutzte weitere Titel werden sämtlich, dem Originaltitel nachfolgend, in runden Klammern (…) benannt.

T. Lux Feininger hat einigen seiner Werke auch Originaltitel in französischer Sprache gegeben oder auch Titel in Wort- und Buchstabenspielen verklausuliert. In beiden Fällen haben die Bearbeiter auch diese Titel übersetzt bzw. übertragen.

Alle Übersetzungen sind kenntlich gemacht. Bezeichnungen ohne Markierung (auch solche in runden Klammern) sind vom Künstler bzw. der entsprechenden Quelle in der jeweiligen Sprache auch benutzt worden, sind also nicht von den Bearbeitern übersetzt.

Von den Bearbeitern übersetzte Titel, Zitate oder Texte werden mit dem Asteriskus* (Sternchen) markiert. Alle Titel – mit Ausnahme die der vom Künstler zerstörten Werke – und Kommentare werden, soweit möglich, ins Englische bzw. Deutsche übersetzt.

Erklärende bzw. dem Wortverständnis dienende Übersetzungen oder Übertragungen sind in eckige Klammern […] gesetzt. Dies gilt u. a. für französische Bildtitel oder für Wort- und Buchstabenspiele, die sinngemäß ins Englische bzw. Deutsche übertragen wurden.

Da T. Lux Feininger seine Originaltitel auf deutsch, auf englisch oder französisch und manchmal auch mehrsprachig vergab, sind nicht alle Einträge mit dem Asteriskus* markiert.

Textzitate aus der (von Florian Bergmeier für den Mitteldeutschen Verlag übersetzten) Autobiographie von T. Lux Feininger, „Zwei Welten“ [205], sind daraus entnommen und gelten als nicht übersetzt. Das diesem entsprechende Textzitat im Englischen ist dem Originalmanuskript entnommen und wurde gleichwohl nicht übersetzt.

Einträge in eckigen Klammern […] kennzeichnen grundsätzlich Anmerkungen der Bearbeiter.

Erläuterungen und Aussagen zum Werk

Der Ort des Entstehens eines Gemäldes ist der von Künstler geführten Liste Catalog of Paintings entnommen.

Soweit Erläuterungen und Aussagen des Künstlers zu einem Werk vorliegen – seien sie auch von Dritten überliefert – werden sie zum Werk als Hintergrundinformationen gegeben; hierzu zählen Erläuterungen zu Motiven und Umständen des Schaffensprozesses, Erinnerungen u. a.

Textzitate aus der Autobiographie von T. Lux Feininger, „Zwei Welten“ [205], sind daraus entnommen und gelten nicht als übersetzt. Das diesem entsprechende Textzitat im Englischen ist dem Originalmanuskript entnommen und wurde gleichwohl nicht übersetzt.

Zum Werk werden ebenso Hinweise auf wichtige Dokumente, Bemerkungen über mögliche Datierungs- oder Zuschreibungsproblematiken, Hintergrundinformationen zu Motiven und dargestellten Personen und mögliche Besonderheiten zur Technik gegeben, wenn sie für das Werk relevant sind.

Die Quellen solcher Erläuterungen und Aussagen werden als Anmerkung in eckigen Klammern [200] gegeben. Die Anmerkungen werden unten erklärt.

Technik, Bildträger und Maßangaben

Die Angaben zur Technik sind den Angaben zum Bildträger vorangestellt.

Die Maße sind in Millimeter, Höhe vor Breite angegeben. Sie sind von den äußeren Ecken des Keilrahmens gemessen.

Alle zugänglichen Werke wurden vermessen. In zahlreichen Fällen war dies nicht möglich, so dass Maßangaben auf denen in den Quellen genannten beruhen können, ansonsten sind „Maße unbekannt“.

FOTOGRAFIE: Die Qualität, Art und Größe der bekannten Negative bzw. Diapositive ist nur dann erwähnt, wenn diese Angaben bekannt oder vom Besitzer glaubhaft versichert sind; in der Regel sind die Negative allerdings verschollen. Die Qualität/Art und Größe der bekannten Abzüge ist nur dann beim jew. Abzug erwähnt, wenn dessen Qualität (Vintage, späterer (Lebzeit-)Abzug, posthumer Abzug oder Reproduktion) bekannt oder vom Besitzer glaubhaft versichert ist. Fehlt ein Hinweis, so konnte die Qualität/Art des Abzugs nicht verzfiziert werden.

In der Regel wurden nur diejenigen Fotos in das Werkverzeichnis aufgenommen, die auf Werk-Listen des Künstlers vermerkt sind. U. a. im Rahmen der Vorbereitungen seiner Foto-Ausstellungen in der Prakapas-Gallery New York der Jahre 1980, 1983 (und 1985) hat TLF Listen solcher seiner Fotografien angefertigt, die er für eine Galerieausstellung geeignet und seinem fotografischen Oeuvre zugehörig hielt. Vom Künstler nicht gelistete Fotos, die sich u.a. im Nachlass befanden, wurden nicht in das Werkverzeichnis aufgenommen.

GRAFIK: Der Künstler hat ausschließlich in Linolplatten geschnitten [Conrad Feininger]; da seine Handdrucke in der Familie als "woodcuts" bezeichnet wurden, kommt es in der Literatur vereinzelt zur falschen Technikbezeichnung Holzschnitt, statt richtig: Linolschnitt.

Datierung

Die Angaben zum Entstehungszeitpunkt eines Werkes werden auf das Jahr festgesetzt. Sie entsprechen den Angaben des Künstlers auf den Werken bzw. in dessen Aufzeichnungen.

Wenn der Künstler selbst die Datierung durch nähere Angaben wie Tag und Monat spezifiziert, ist dies nach dem Term "Bez.:" zitiert.

Sind zwei aufeinander folgende Jahreszahlen angegeben, die die Arbeit des Künstlers über den Jahreswechsel hin vermuten lassen, ist das Werk zu Beginn des späteren Jahres eingeordnet.

Hat der Künstler unterschiedliche Jahreszahlen vermerkt, die darauf schließen lassen, dass das Werk zu einem späteren Zeitpunkt in wesentlichen Teilen überarbeitet wurde, gilt die spätere Jahresangabe für die zeitliche Einordnung dieses Werks.
Ist allerdings durch Fotos oder andere Dokumente des Künstlers nachvollziehbar, dass die malerische Veränderung Stil und Charakter des Gemäldes nicht wesentlich verändert hat, ist es unter dem frühen von Künstler notierten Jahr eingeordnet.

Vom Künstler undatierte Werke werden stilistisch eingeordnet und mit dem Terminus "um" gekennzeichnet.

Sofern ein Werk in der bisherigen Literatur abweichende Datierung besitzt oder eine zugesprochene Datierung zweifelhaft oder schwierig ist, ist dies bei dem betreffenden Werk erwähnt.

Innerhalb der Werkgruppen sind die Arbeiten chronologisch nach ihrer Entstehung geordnet.

FOTOGRAFIE: Die Angabe zum Entstehungszeitpunkt einer Fotografie ist das vom Künstler in seinen Werk-Listen für die Ausstellungsvorbereitungen 1980 und 1983 genannte Jahr [211] [214], sowie weitere Aufzeichnungen des Künstlers und Notizen auf der Rückseite eines Fotoabzugs. Jahre und Notierungen auf der Rückseite eines Abzugs werden beim jew. Abzug nach "Bez.: ..." zitiert. Fotos ohne Jahresangabe des Künstlers werden stilistisch eingeordnet und mit dem Terminus "um" gekennzeichnet. Datierungen können voneinander abweichen, insbesondere wenn sie durch den jew. Besitzer eines Abzugs festgelegt wurden.

Verbleib und Provenienz

Unter „Verbleib“ ist der den Bearbeitern derzeit bekannte Besitzer bzw. Standort des Werks verzeichnet. Private Besitzer werden im Online-Werkverzeichnis als „Privatsammlung“ notiert. Ist das Werk im Besitz einer öffentlichen Sammlung, wird der jeweils gewünschte Name verzeichnet.

Konnten weder Standort noch Besitzer zweifelsfrei festgestellt werden oder fehlt die Rückbestätigung des Besitzers, so ist „Verbleib unbekannt“ verzeichnet.

Diese Angaben entsprechen dem jew. Stand bei Redaktionsschluss.

Fotografie: Abzüge ohne Verbleib-Vermerk befinden sich in einer Privatsammlung.

Provenienzen finden in der Online-Version des Werkverzeichnisses keine Erwähnung.

Ausstellungen

Das Ausstellungsverzeichnis wurde, unter Zuhilfenahme der genannten Quellen, überprüft, ergänzt und neu erstellt. Soweit bekannt erfolgt die Nennung von Jahr, Stadt, Ort und Titel der Ausstellung sowie die Katalognummer ausgestellter Werke. Die vollständigen bibliografischen Angaben sind unter Ausstellungen angegeben.

Literatur

Das Literaturverzeichnis wurde, unter Zuhilfenahme der genannten Quellen, überprüft, ergänzt und neu erstellt. Es wird auf Veröffentlichungen von oder zu Kunstwerken des Künstlers in jedweder Publikation verwiesen, in Büchern, Katalogen, Ausstellungslisten, Zeitungen, Zeitschriften, Magazinen etc.

Es erfolgt die Nennung von Autor oder Herausgeber, Ort und Jahr der Veröffentlichung mit Hinweis auf die Seitenangabe und/oder Abbildungsnummer des betreffenden Werkes. Die vollständigen bibliografischen Angaben sind unter Literatur angegeben.

Sammlungen

Das Sammlungsverzeichnis erfasst die öffentlichen Sammlungen, die Werke von T. Lux Feininger im Besitz haben, und die eine Veröffentlichung wünschen. Private Sammlungen sind im Online-Werkverzeichnis nicht berücksichtigt.

Abbildungen und Fotonachweis

Es wird versucht, die Werke qualitativ hochwertig abzubilden. Dies ist allerdings nicht immer möglich, weil entweder entsprechende Reproduktionsvorlagen nicht vorhanden sind oder weil die Vorlage nicht mit dem Original abgeglichen werden kann. In verschiedenen Fällen wurden alte Schwarzweiß- oder Farbfotos, Farbdias oder Amateuraufnahmen als Abbildungsvorlage herangezogen, die in ihrer Qualität, trotz nachträglicher Bearbeitung, oftmals ungenügend sind. Dies wird in Kauf genommen, da es wichtiger erscheint, das Gesamtwerk möglichst geschlossen abzubilden.

In einigen Fällen ist eine Abbildung zu einem betreffenden Werk nicht überliefert und es muss auf die Abbildung zu einem Werk verzichtet werden. Entsprechend bleibt das Fotofeld der Werkdatei leer.

Im Bildnachweis des Impressums werden Angaben zum Copyright sowie Hinweise auf die Herkunft von Abbildungen gegeben. Das Copyright aller Werke liegt beim Nachlass des Künstlers, Estate of T. Lux Feininger, USA.

Die Fotos der abgebildeten Kunstwerke stammen aus unterschiedlichen Quellen, sie wurden von verschiedenen Fotografen gemacht.
Ein Bild- bzw. Quellennachweis befindet sich beim jeweiligen Foto als Kürzel, wenn auf die Herkunft des Fotos verwiesen werden kann.
Fotonachweis, Volltext zu den Kürzeln:

A22: Archiv T. Lux Feininger, Cambridge MA/USA
AM: Achim Moeller/Moeller Fine Art, USA
BA: Foto Bartsch Berlin, D
BW: Bradford Watkins, USA
Bz: Tom Brazelton, USA
CF: Conrad R. Feininger, USA
CM: Carnegie Art Museum, USA
DCF: Danilo Curti Feininger, I
DrMoellers: Dr. Doris Moellers Kunstkontor, D
FE: Freeman’s Philadelphia, USA
Galerie Berinson: Galerie Berinson, Berlin
GB: Gerd Bruhn, D
GE: Gallandi (via GB), D
GR: Grisebach GmbH Berlin, D
HA: Harvard Art Museums, USA
Hi: Ulrich Hiesinger, USA
HS: Horst Schomburg, D
JL: Jan Lodal, USA
JN: John Nye, USA
KL: Kevin Loader
Koller AG: Koller Auktionen AG, Zürich, Genf
Kr: Hermann Krause, D
LS: Linda Schroeder, USA
MA-Sc: Siegfried B Schäfer (extern), D
MB: Museum Moritzburg Halle, D
MFA Houston: The Museum of Fine Arts, Houston
MN: Molly Nye, USA
MP: Martina Pipprich, D
Mo: Camilla Modéer, USA
NN: nomen nescio, Name unbekannt
PS: Peter Swaab, GB
RC: Renata E. Cathou, Lexington, USA
RE: Foto Rockmann Erfurt, D
RK: Foto-Renard Kiel, D
SC: Siegfried B Schäfer, D
SG: Stiftung Schleswig-Hosteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, D
Sothebys: Photograph Courtesy of Sotheby's, Inc. (c)
SW: Waseem Sheikh, USA
We: Jakob Wedemeyer, D
WS: Verlag H. Krause Kunsthandel (Weltensegler), D

Abkürzungen und Zeichenerklärung

Abb./ ill.: Abbildung / illustration
Bez.: Bezeichnung, bezeichnet
BRM: Busch Reisinger [Germanic] Museum; heute: Harvard Art Museums
ca.: circa / circa
cf.: compare / vergleiche
CoP: [201] Catalog of Paintings; Quelle /source: T. Lux Feininger
Eng.: engine, locomotive / Lokomotive, Zugmaschine
err.: erroneously / irrtümlich
et al.: et alii, et aliae, et alia / u.a., und andere, unter anderem / among others, etc.
etc.: et cetera / und so weiter / and so on
ff.: folgend / following
foll.: following / folgend
HA: Harvard Art Museums, Cambridge, Mass.
hic: hier / here
i. e.: id est / das heißt / that is to say
IBP: [211] "Inventory of BAUHAUS-related photographs/ Inventar der Photographien aus der BAUHAUSzeit", 1980; Quelle /source: T. Lux Feininger
in: inches / Zoll
ill.: illustration / Abbildung
irrt.: irrtümlich / erroneously
Inscr.: Insciption, inscribed by the Artist
L: [202] List of sold works; Quelle/source: T. Lux Feininger
LoP: [214] List of Photographs, April 9, 1983. Foto-Liste von TLF, für eine geplante Ausstellung in der Prakapas Gallery New York Juni 1983
l. t. r.: left to right / von links nach rechts
M./m.: Mast eines Schiffes [im Bildtitel] / mast of a ship (in work title)
mm: Millimeter / millimeter
n. y.: no year / ohne Jahr
o. J.: ohne Jahr / no year
o. T. : ohne Titel / no title
recto: vorn, Bildvorderseite / front side of the picture
R.R.: Rail Road (company) / Eisenbahn(gesellschaft)
S/p: Seite / page
Schr.: Schoner (im Bildtitel)
schr.: schooner [work title]
TD: [212] Three-Dim. Section/ Three-dimensional Works; Quelle /source: T. Lux Feininger
TLF: Theodore Lukas „Lux“ Feininger
u. a.: unter anderem, unter anderen / among other things
u. ä.: und ähnliche / and other similar (objects)
verso: Bildrückseite / the back side, reverse of a picture
vgl.: vergleiche / compare
v. l. n. r.: von links nach rechts / from left to right
wg.: wegen / due to, because of

* Asteriskus (Sternchen) kennzeichnet eine Übersetzung (Titel bzw. Text).
Alle Titel – mit Ausnahme der Titel der vom Künstler zerstörten Werke – und Kommentare wurden soweit möglich ins Englische bzw. Deutsche übersetzt. (Wenn der Künstler mitunter mehrere Titel auch mehrsprachig vergeben hat, weist ein Werk mehrsprachige Originaltitel auf, die nicht übersetzt werden und daher nicht mit Asteriskus markiert werden mussten.)

[…] Französische Titel oder Wortspiele sind – im Sinne einer Erläuterung – ins Englische bzw. Deutsche übertragen und in eckige Klammern gesetzt.

[…] Anmerkungen werden in eckige Klammern gesetzt angezeigt [101]. Die Ziffer verweist auf den entsprechenden Eintrag unter Anmerkungen und Quellenverweise (siehe unten).
Abweichend davon sind in der VITA des Künstlers die Quellenverweise nach Zitaten in runde Klammern (...) gesetzt, und zwar aus optischen Gründen.

Anmerkungen und Quellenverweise

Eine Anmerkungsziffer im Nummernblock 200 bezieht sich auf eine Quellenangabe.
Eine Anmerkungsziffer im Nummernblock 400 bezieht sich auf eine Ausstellung.

[…] Anmerkungen werden in eckige Klammern gesetzt angezeigt [201]. Die Ziffer verweist auf den entsprechenden Eintrag unter Anmerkungen und Quellenverweise (siehe unten). Abweichend davon sind in der VITA des Künstlers die Quellenverweise nach Zitaten in runde Klammern (...) gesetzt, und zwar aus optischen Gründen.

* Asteriskus (Sternchen) kennzeichnet eine Übersetzung.


201 Catalog of Paintings, Werkliste des Künstlers

202 List of Sold Works, Verkaufsliste des Künstlers

203 Vermerk des Künstlers auf einem Foto oder Dokument

204 Zitat aus einem Brief des Künstlers an Sammler, Museen u.a.

205 Zitat aus der Autobiographie: T. Lux Feininger, „Zwei Welten“, 2. Auflage, Halle 2011, aus dem Englischen von Florian Bergmeier. Die englische Version zitiert aus dem Original-Manuskript „My Life and Paintings; A Memoir“ (Schreibmaschine, ohne Seitenangabe)

206 Gesprächsnotiz aus Unterhaltungen mit T. Lux Feininger, verschiedene Quellen

207 Zitat aus Korrespondenzen der Werkverzeichnis-Bearbeiter mit Sammlern, Museen, Galerien u. a.

208 Ulrich Luckhardt, „Werkverzeichnis der Gemälde von 1929 bis 1936“, im Katalog zur Jubiläumsausstellung „Weltensegler – T. Lux Feininger zum 100. Geburtstag“, Köln 2010, S. 128ff.

209 Angabe gemäß Niederschriften von Sammlern u. ä. Dokumenten; nicht verifiziert

210 Zitat aus Rezensionen und Berichten in Zeitungen, Magazinen, Katalogen, Ausstellungsunterlagen u. a.

211 Inventory of BAUHAUS-related photographs/ Inventar der Photographien aus der BAUHAUSzeit, Foto-Werkliste des Künstlers [1980], von TLF angefertigt zur Vorbereitung der Ausstellung in der Prakapas Gallery, mit Titeln (Pos. 1-178 in deutsch und englisch, Pos. 179-202 nur in englisch), mit Angabe der Maße der Abzüge; incl. 'Appendix' und 'Supplement' ist diese Liste 17 Seiten lang und beinhaltet 202 Positionen [Bhs].
Begleitend zu dieser Liste fertigt TLF zwei weitere Listen. Die erste handschriftliche Liste enthält die Angaben zu Repronegativen: Markierung A: 'copy neg. exists and is numbered'; Markierung B: copy neg. made by Mr. Boalin.
Die zweite Liste ist eine Kopie der 'Inventory of BAUHAUS-related photographs/ Inventar der Photographien aus der BAUHAUSzeit' mit Angaben zu Repronegativen und Verkäufen, handschriftlich in grün benannt: 'master copy': Markierung C: 'signifies that a copy negative exists and in numbered in accoradance with this list'.; Markíerung D: 'signifies print was returned Oct. 1983'; Markierung E: 'Blue dot signifies: sold Nov. 1980 to E. Prakapas, N.Y.'; Markerung F: 'Green dot signifies: Sold in the show [Ausstellung Prakapas Gallery 1980]'; Markierung G: 'Double dot [green] signifies: Sold on approval.'

212 Three-Dim. Section/ Three-dimensional Works, Werkliste der Skulpturen und Plastiken des Künstlers

213 T. Lux Feininger: Die Bauhauskapelle. Ein Beitrag zur Geschichte des Bauhauses., April 1987, Cambridge, MA (Essay, unveröffentlicht; Typoskript, 7 Seiten, als Kopie im Bauhaus-Archiv, Berlin, Inv.nr.: 10018/1-7, Scan: Bauhaus-Archiv Berlin 2016, Copyright: The Feininger Estate, Westport/MA

214 INVOICE List of Photographs by T. Lux Feininger, 22 March 1983 (Pos. 1.-50.) and INVOICE Supplementary List of Photographs by T. Lux Feininger, April 9, 1983 (Pos. 51.-97.) [LoP]. Photos assigned to the Prakapas Gallery New York [...] for an exhibition to be held approx. June 17, 1983; diese Liste ist 4 Seiten lang und beinhaltet 97 Positionen. Zur Vorbereitung der Ausstellung in der Prakapas Gallery 1983 sind hier die gelieferten Fotos gelistet mit englischen Titeln, Maßangaben in Inch und Jahreszahl. Die Notiz: "(Note: only the numbers on the red labels are valid)", verweist auf die rückseitig runden roten Aufkleber, auf die die jeweilige Positionsnummer handschriftlich notiert ist.
Begleitend zu dieser Liste fertigt TLF eine weitere Liste. Diese ist eine Kopie der 'INVOICE List of Photographs...' mit handschriftlichen Angaben in schwarz zu Retouren, in rot benannt: 'Mastersheet'; Markierung: 'returned Oct. 1983'.

215 Transcript of notes: Auf die Anfrage des Paul Getty Museums, Santa Monica/Calif. (Schreiben vom 16.4.1990, Weston Naef/ Judith Keller) die Autorenschaft von 49 T. Lux Feininger zugeschiebenen Fotografien zu verifizieren, antwortet TLF mit Brief vom 28.4.1990 nebst vierseitigem "Transcript of notes on xerox copies" ausführlich. Er klassifiziert die jeweiligen Fotografien als "by me" oder "not by me", manchmal "authorship uncertain" ["I ... am also making a type-written transcript of my scrawls for better legibility. Authorship of the images is indicated, beyond "yes" and "no", by positive other identification where it was possible, and a fourth category states that "authorship is uncertain" by which I mean that it is just possible that I may have taken the picture but had forgotten it."]. Darüber hinaus identifiziert TLF abgebildete Personen, Entstehungsjahre etc.

216 Typoscript des von TLF in deutsch verfassten Briefes an Christian Bouqueret, Paris, vom 26. Juli 1983. Bouqueret ist Autor von "bauhaus Photographie, Arles 1983. TLF antwortet auf einen Brief, dem der Autor sein Buch beigegeben hat: "Wie gewünscht, erlaube ich mir einige kleine Anmerkungen zum Bildteil. > Das Bild auf Seite 7 ist [seiten]verkehrt gedruckt... Obgleich ich nur einen Meter vom Aufnahmeort entfert war, ist dieses Bild nicht von mir, wenn es auch dem meinigen sehr ähnelt. ... > Die Bilder auf Seite 11 und Nummern 3 und 11 sind auch nicht von mir. > Die Nummern 17, 18, 19 und 20 sind von einem Vorkursgenossen von 1926 namens Vollhardt in einem Lachkabinett aufgenommen... > Nummer 23 ist auch nicht von mir. > Die Nummern 58 und 59 dagegen sind von mir und wurden im Auftrag von Joost Schmidt und Franz Ehrlich aufgenommen. > ... Nummer 65 ist auch von mir und darf als eins meiner bekanntensten Fotos angesehen werden. Oskar Schlemmer, als ich ihm mit großem Stolz dieses Bild verehrte, war très ému. "Ha - N A ! Seh' ich s o aus?!" > N.B. Wenn auf einer Photographie der Stempel "Feiningerfoto" erscheint, handelt es sich immer um Andreas Feininger. > Ich danke ... für die beigelgten, kleinen Photokopien. Das Bild, in welchem Ernst Egeler (mit banjo, welches er nicht spielen konnte) einen wilden "Charleston" aufführt, ist zwar mit meiner Kamera, aber nicht von mir exponiert. Dies wäre auch schwierig gewesen, da ich auf der Mauer sitzend die Klarinette blasend (die ich aber zu spielen verstand) dargestellt bin. Die Dunkelkammer-Arbeit, ist von meiner Hand."


401 Pittsburgh, Carnegie International Exhibition (1932-1942); Pittsburgh, Carnegie Institute, "Painting in the United States" (1943-1948): Lt. Aufzeichnung des Künstlers erfolgte eine Einladung zur Ausstellung seiner Werke in der Carnegie International Exhibition in Pittsburgh im Jahr 1932, was sich bis 1942 jährlich wiederholt (she. auch ‚Welten-Segler’, Biographie, zusammengestellt von Dr. U. Luckhardt, 2010, S. 124).

Das Carnegie Museum of Art, Mrs. Jessica Ruse (eMail vom 11. Oktober 2013), kann Ausstellungsbeteiligungen für die Jahre 1932, 1937, 1938, 1940, 1947, 1948 nicht bestätigen: “…I could not find any record of T. Lux entering work in the exhibitions for the other years you mention – not in the exhibition catalogues nor in the archives...”

Allerdings liegen für die Jahre 1947 und 1948 Fotos der Ausstellungsräume im Archiv des Künstlers vor: Im Jahr 1947 ist das Gemälde „Excursion Steamer, 42nd Street, New York“ (um 1940) und im Jahr 1948 das Gemälde „The Elysian Fields“ (1946) ausgestellt.
Für 1937 liegt ein Ausstellungsfoto mit dem Gemälde „Clipper Schooner“ 1937 vor, das T. Lux Feininger rückseitig auf 1937 datiert, die Karteikarte der Carnegie Int. verzeichnet dieses Gemälde für 1939; im Ausstellungsverzeichnis vermerken wir 1937.

402 Einzelausstellung im Jahr 1935, organisiert von Karl Nierendorf, gezeigt in der Galerie Nierendorf, Berlin. In der Folge geben Karl und Josef Nierendorf die Werke der Ausstellung weiter an die Galerie Commeter, Hamburg, die sie dort 1935/36 zeigt.

Werkverzeichnis-Nummerierung

Werkverzeichnis-Nummer wurden noch nicht vergeben.

Die folgende Organisation ist beabsichtigt:

Werkgruppen werden im Zehntausender-Schlüssel unterschieden
10.iii Malerei
20.iii Zeichnung - Originalarbeiten auf Papier (Zeichnungen, Aquarelle, Gouachen…)
30.iii Fotografie
40.iii Druckgrafik
50.iii Plastik

Die jeweiligen Werke erhalten innerhalb ihrer Werkgruppe eine aufsteigende Nummerierung entsprechend ihrer nach Entstehungsdatum chronologischen Ordnung.

Den Werknummern zerstörter Werke wird ein „x“ nachgestellt. Vom Künstler zerstörte Werke, die den Bearbeitern bekannt geworden sind, werden im Werkverzeichnis innerhalb der Werkgruppe in zeitlicher Folge eingeordnet (siehe oben).

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